96,5 Prozent der deutschen Unternehmen wollen Projekte zur Konsolidierung der Netzwerksicherheit einführen
Als Hauptmotivation für die Konsolidierung der Netzwerksicherheit wurden gleichauf vereinfachtes Management und niedrigere Gesamtbetriebskosten genannt.
"Mittelständische und große Unternehmen sind bei ihren Security-Strategien sehr fortschrittlich", so Christian Vogt, Country Manager Germany & Netherlands bei Fortinet. "Angesagt sind integrierte Security-Lösungen mit Enterprise-Eignung, die zudem die Performance erhöhen, Kosten senken und die Netzwerksicherheit durch Konsolidierung straffen. Unsere Umfrage bestätigt diesen Trend. Denn angesichts der wirtschaftlich schwierigen Bedingungen ist es für Unternehmen jetzt umso wichtiger, intelligente und effiziente Lösungen für die IT-Security einzusetzen."
So antworteten auch 96,5 Prozent der befragten deutschen Unternehmen mit "Ja" als sie danach gefragt wurden, ob innerhalb der nächsten 12 Monate ein Projekt zur Konsolidierung der Netzwerksicherheit in ihrem Unternehmen anstünde. Der Durchschnitt aller befragten Unternehmen lag hier bei 90 Prozent. Als Hauptgründe wurden vor strafferen Prozessen bei der Netzwerksicherheit und der Enterprise-Eignung mit jeweils 40 Prozent das vereinfachte Management bei der Netzwerksicherheit und niedrigere Gesamtbetriebskosten genannt. Unternehmen aus Großbritannien stehen Konsolidierungsprojekten noch etwas zögerlich gegenüber. Hier wollen nur knapp dreiviertel (73,5 Prozent) solche Projekte einführen.
Auch für Security-Virtualisierungsvorhaben sieht es gut aus. Geht es darum, IT-Sicherheitsfunktionen wie Anti-Virus, Firewall, IPS, Anti-Spam oder das Filtern von Internetinhalten zu virtualisieren, so liegen deutsche Unternehmen auch hier über dem Durchschnitt von 81 Prozent. Insgesamt 88,5 Prozent der deutschen IT-Entscheider erwägen, ihre Sicherheitsfunktionen in absehbarer Zeit zu virtualisieren. In Frankreich sind es sogar 94,5 Prozent, in Großbritannien nur 59,5 Prozent.
Zuletzt wurden die beteiligten Unternehmen gefragt, inwiefern künftige Kaufentscheidungen von der aktuellen wirtschaftlichen Lage beeinflusst und welche Lehren sie aus der Rezession ziehen würden. Deutsche Unternehmen wollen vor allem darauf achten, teure und starre Lizenzmodelle (z.B. einzelne Nutzungslizenzen) zu umgehen (34 Prozent) und wollen Lösungen einsetzen, mit denen sich "mehr mit weniger" erreichen lässt (30 Prozent). In Frankreich und Großbritannien belegt die richtige Lizenzwahl ebenfalls Platz 1 mit 59 und 40 Prozent. Die Investitions- und Betriebskosten scheinen für Neukäufe jedoch weniger wichtig zu sein. Nur 19 Prozent der deutschen Unternehmen gaben an, hierauf achten zu wollen. In Großbritannien waren es 13 Prozent, in Frankreich sogar nur 8 Prozent.
Die Umfrage wurde im Auftrag von Fortinet im Juni 2009 vom unabhängigen Marktforschungsunternehmen Vanson Bourne unter 600 IT-Entscheidern aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien durchgeführt. Die Größe der beteiligten Unternehmen lag zwischen 250 bis 1.000 Mitarbeitern.
Quelle: Pressemeldung Fortinet
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