"Direct Attach" von Extreme Networks für mehr Leistung und weniger Ebenen im Rechenzentrumsnetz

21.04.2010 | München
Extreme Networks, Inc. (Nasdaq: EXTR) Hersteller von Netzwerkinfrastrukturlösungen auf Basis von Ethernet, hat heute seine neue Direct-Attach-Architektur für Rechenzentren vorgestellt. Ziel ist es, damit das Switching des Datenverkehrs zwischen virtuellen Maschinen aus dem Server heraus und zurück in das Netzwerk zu verlagern.

Die Direct-Attach™-Architektur von Extreme Networks" für Rechenzentren ist ein neuentwickelter Ansatz zur direkten Anbindung von virtuelle Maschinen an das Netzwerk, ohne dabei deren Datenverkehr durch einen Software-Switch im Server führen zu müssen. Dies vereinfacht die Administration, die Überwachung und die Fehlersuche in virtualisierten Netzwerken deutlich. Gleichzeitig verbessert es die Leistungsfähigkeit des Netzwerks in stark virtualisierten Rechenzentren.

Die neue Direct-Attach-Architektur von Extreme Networks verlagert das Switching zwischen virtuellen Maschinen aus dem Server auf Netzwerk-Switches. Dies ermöglicht netzwerkbasiertes Switching in Leitungsgeschwindigkeit zwischen virtuellen Maschinen und reduziert zudem die Anzahl der zu administrierenden Switches, indem die Netzwerkebene der virtuellen Switches überflüssig wird.

Dabei vereinfacht die Direct-Attach-Architektur von Extreme Networks auch maßgeblich Administration und Fehlersuche. Denn sie macht den Datenverkehr zwischen virtuellen Maschinen jetzt für vertraute und ausgereifte Werkzeuge im Netzwerk wie Firewalls, Intrusion-Detection-Systeme und ACLs sichtbar.

Extreme Networks Direct Attach wird mit dem kommenden IEEE-Standard 802.1Qbg (Edge Virtual Bridging als Teil von VEPA) nahtlos zusammenarbeiten. Dies schützt die Investitionen von Unternehmen und Organisationen und ermöglicht ihnen einen einfachen und nahtlosen Migrationspfad. Und es bedeutet, dass die Produkte von Extreme Networks als eine der ersten bereits jetzt kompatibel zu VEPA sind.

Software-Modul für Datacenter-Switches

Extreme Networks Direct Attach wird in Form eines lizenzierbaren Software-Moduls für ExtremeXOS" für alle Datacenter-Switches des Herstellers verfügbar sein. Hierzu zählen unter anderem die stapelbaren Summit"-Switches mit festen Konfigurationen einschließlich Summit X450, Summit X480 und Summit X650 sowie die modulare Switching-Plattform BlackDiamond" 8800.

Die Direct-Attach-Architektur von Extreme Networks ist als ein "Finalist for Best of Interop" nominiert. Diese Auszeichnung würdigt die besten neuen Produkte aus dem Virtualisierungsbereich auf der Interop 2010 in Las Vegas (USA).

Extreme Networks Direct Attach ist eine wichtige Komponente der Vier-Säulen-Strategie von Extreme Networks für Rechenzentren. Diese Strategie ermöglicht es Unternehmen sowie Managed-Hosting- und Cloud-Providern, nahtlos von physikalischen über virtuelle hin zu cloud-basierten Umgebungen zu migrieren.

"Virtuelle Switches haben Projekte zur Servervirtualiserung überhaupt erst möglich gemacht. Doch in der Praxis führen sie auch zu begrenzter Leistung und höherer Komplexität", sagt Joe Skorupa, Research Vice President Data Center and Transformation and Security bei Gartner. "Neu entstehende Technologien wie Direct I/O und VEPA ermöglichen es stattdessen, das Switching des Datenverkehrs zwischen virtuellen Maschinen in der Hardware des ersten physikalischen Switches durchzuführen, was zu höherer Leistung und einfacherer Administration führt."

"Die Direct-Attach-Architektur von Extreme Networks für das Switching zwischen virtuellen Maschinen ist ein visionärer Schritt, der Rechenzentren Vorteile bei Kosten und Leistungsfähigkeit bringt", sagt Jürgen Kirchmann, Regional Director DACH bei Extreme Networks. "Organisationen können jetzt ihr Rechenzentrum von einem physikalischen zu einem virtuellen Modell überführen, ohne sich an proprietäre Technologien binden zu müssen. Auf diese Weise können sie die Vorteile der Virtualisierung nutzen und gleichzeitig einige der schmerzhaftesten Nachteile aus dem Weg räumen."

Verfügbarkeit

Extreme Networks Direct Attach wird voraussichtlich im dritten Quartal 2010 als lizenzierbares Software-Modul verfügbar sein.

Quelle: Pressemeldung nexthop communications GbR

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