Impftermine der Kinder nie wieder vergessen!

25.05.2011 | Berlin
Einen neuen Service finden Eltern auf der Internetseite impftipp.de: Ab sofort können sie sich per SMS oder E-Mail an die Impftermine ihrer Kinder erinnern lassen. Eine Online Anwendung erstellt für jedes Kind einen persönlichen Impfplan. nur das Geburtsdatum eingeben und los geht's.

Zehn Standardimpfungen werden für Säuglinge und Kinder derzeit empfohlen. Da ist es für Eltern in den ersten Monaten und Lebensjahren ihrer Sprösslinge nicht immer einfach, den Überblick zu behalten: Pneumokokken, Meningokokken, Tetanus, Diphterie und Keuchhusten sind nur einige der Erreger, gegen die die Kleinen geimpft werden sollten. Damit kein Termin vergessen wird, errechnet der Erinnerungsservice auf www.impftipp.de anhand des Geburtsdatums, wann genau die nächste Routine-Impfung fällig wird. Die Grundlage dafür bilden die offiziellen Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Institutes.

"Sie haben Post": Elektronischer Erinnerungsservice für Eltern

Der persönliche Impfplan, der alle Kinder-Impfungen bis einschließlich des fünften Lebensjahres beinhaltet, lässt sich ausdrucken oder als Kalender-Datei für den elektronischen Terminplaner (z. B. Microsoft Outlook) herunterladen. Der ausgedruckte Impfplan enthält das errechnete Datum, welche Impfung ansteht, ein Feld, um den Termin mit dem Arzt einzutragen, sowie eine Checkbox, um abzuhaken, dass die Impfung stattgefunden hat. Zusätzlich kann sich jeder für einen Extra-Service auf www.impftipp.de registrieren lassen: Die Erinnerung an den nächsten Impftermin kommt dann via E-Mail oder SMS auf das eigene Handy. In dem persönlichen passwortgeschützten Bereich ist es möglich, mehrere Kinder anzumelden und den Erinnerungsservice so für alle Kinder der Familie, die bis fünf Jahre alt sind, zu nutzen.

Impfschutz schon ab dem 2. Lebensmonat aufbauen

Impfungen gehören bis heute zu den erfolgreichsten Vorbeugemaßnahmen, die schwere oder gar lebensgefährliche Krankheiten verhindern können. Gerade Babys und kleine Kinder sind besonders gefährdet, da ihr Immunsystem noch nicht gelernt hat, mit den krankheitserregenden Eindringlingen fertig zu werden. Einige Bakterien und Viren können dabei für die Kleinen besonders gefährlich werden. Beipielsweise können Pneumokokken nicht nur schmerzhafte Nasennebenhöhlenentzündungen, Mittelohrentzündungen oder Lungenentzündungen hervorrufen, lebensgefährlich werden sie, wenn sie zu einer Hirnhautentzündung oder Blutvergiftung führen. Die Abwehrkräfte von Säuglingen und Kleinkindern reichen dann kaum aus, um Herr über die Krankheitserreger zu werden.

Deshalb empfiehlt die STIKO schon ab dem zweiten Lebensmonat mit den ersten Impfungen zu beginnen. Ab diesem Termin ist beispielsweise die Impfung gegen Pneumokokken angeraten. Ein Impfstoff schützt die Kleinen dann vor den 13 häufigsten Varianten dieser Bakterien. Wichtig für eine vollständige Immunisierung, die bestmöglich vor Erkrankungen 2 schützt, ist die pünktliche Impfung entsprechend dem Impfkalender. Oftmals vergessen Eltern im Alltagsgeschehen, nachdem sie die Grundimmunisierung des Babys in den ersten Monaten sorgfältig umgesetzt haben, die spätere Abschlussimpfung. Diese ist jedoch wichtig, um den Impfschutz dauerhaft zu vervollständigen.

Außerdem wird empfohlen, beim ersten Impftermin möglichst mit einer Impfung gleichzeitig gegen Diphtherie, Hepatitis B, Hib, Keuchhusten, Kinderlähmung und Wundstarrkrampf zu impfen. Ab dem vollendeten 11. Lebensmonat sieht der Impfkalender der STIKO dann die Kombinationsimpfung gegen Masern, Mumps und Röteln (MMR-Impfung) vor, die mit einer Impfung gegen Windpocken kombiniert werden kann.

Quelle: Pressemeldung Pfizer Deutschland GmbH

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