Kein Ende mit Schrecken: F-Secure rät zum Update von Windows Vista und Windows XP

24.03.2010 | München
Support für Windows Vista ohne Service-Pack und Windows XP mit Service Pack 2 läuft aus. F-Secure Health Check hilft Usern dabei, ihre Software auf dem aktuellen Stand zu halten

In der modernen Informationstechnologie gibt es eine gravierende Schwachstelle - die Software. Findige Hacker machen sich genau das zu Nutze und attackieren gezielt Sicherheitslücken der Software. Regelmäßige Updates sollten davor schützen, jedoch ist die Thematik viel komplexer als meist vermutet. Neben dem Betriebssystem sind nämlich immer häufiger auch Web-Browser, Anwendungen von Drittanbietern sowie Plug-ins wie Adobe Reader, QuickTime oder Flash betroffen.

Immer auf dem neuesten Stand bleiben - Upgrade von Windows Vista und XP

Die automatische Update-Funktion von Microsoft hilft dabei, das Betriebssystem immer auf dem laufenden Stand zu halten. Dafür veröffentlicht Microsoft an jedem zweiten Dienstag eines Monats Updates und schließt dadurch kritische Sicherheitslücken. Dieser Support läuft jedoch für Windows Vista ohne Service Pack am 13. April 2010, für Windows XP mit Service Pack 2 am 13. Juli 2010 aus. Alle User sind deshalb dazu aufgerufen, umgehend Vista Service Pack 2 oder Windows XP Service Pack 3 zu installieren. Davon sind derzeit rund 10 Prozent aller F-Secure Kunden betroffen. Der einfachste Weg, um herauszufinden, welches Service Pack sich auf dem Rechner befindet, bietet der kostenlose Einsatz von F-Secure Health Check. Das Tool hilft dabei, Schwachstellen zu lokalisieren und bietet die Möglichkeit, den Rechner in nur wenigen Schritten fit gegen Cyber-Kriminelle zu machen. Der Health Check von F-Secure ist zu finden unter http://www.f-secure.de/healthcheck

Sicher surfen - Exploit Shield schützt den Browser

Ohne schlechtes Gewissen online Shoppen oder Bankgeschäfte tätigen - das setzt einen sicheren Browser voraus. Der Internet Explorer wird dabei im monatlichen Turnus mit Updates versehen. Browser wie Firefox, Opera und Chrome dagegen informieren den User umgehend, sobald eine neue Version zur Installation verfügbar ist. Um aber absolut auf Nummer Sicher zu gehen, entwickelte F-Secure die Browser-Technologie Exploit Shield - ein Rundum-Schutz für den Internet Explorer und Firefox.

Dazu Mikko Hyppönen, Chief Research Officer bei F-Secure: "F-Secure Exploit Shield schützt selbst vor unbekannten Schwachstellen im Browser und blockt sie erfolgreich. Auch wenn der Hersteller noch keinen Patch zur Schließung einer kritischen Sicherheitslücke veröffentlich hat, der Exploit Shield von F-Secure bietet Sicherheit."

Drittanbieter als Virenschleuder

Fast jeder User hat eine Software eines Drittanbieters auf dem Rechner installiert, teilweise ohne sich darüber im Klaren zu sein, woher diese Applikation kommt. Ein weiteres Sicherheitsrisiko, das man mit äußerster Sorgfalt behandeln sollte. Mikko Hyppönen klärt auf: "Jeder, der sich einen iPod kauft, installiert automatisch auch iTunes inklusive Quicktime plus das Quicktime Plug-in für den Browser, ob er will oder nicht. Diese Tatsache ist bei vielen Usern unbekannt, notwendige Sicherheitsmaßnahmen werden daher viel zu oft vernachlässigt."

Teilweise dauert es bis zu drei Monate, um kritische Sicherheitslücken in Flash, Adobe Reader oder Quicktime zu schließen. Eine Vorgehensweise, die für viele Anwender indiskutabel ist, schließlich will sich der User nicht ständig über die neuesten Entwicklungen beim Thema Sicherheit informieren müssen und das Netz nach Updates durchforsten. Aus diesem Grund setzt F-Secure auf den beliebten Health Check. Einmal registriert, kann sich der Anwender monatlich benachrichtigen lassen, um seinen heimischen PC erneut zu prüfen.

Quelle: Pressemeldung F-Secure GmbH

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