LBS Rheinland-Pfalz virtualisiert Server-Farm mit Blade-Servern von Dell

31.05.2010 | Frankfurt am Main
Die Landesbausparkasse Rheinland-Pfalz (LBS) hat ihr Rechenzentrum ins eigene Haus zurückgeholt und eine Serverfarm mit Blade-Servern von Dell implementiert. Durch Virtualisierung konnten der Administrationsaufwand um 75 Prozent und die Energiekosten um 20 Prozent reduziert werden.

Nach der Unabhängigkeit der Landesbausparkasse Rheinland-Pfalz (LBS) von der Landesbank Rheinland-Pfalz war das Rechenzentrum der LBS zunächst weiter von der Landesbank betrieben worden. Um die IT kostengünstiger und flexibler zu gestalten, entschloss sich die LBS, ihr Rechenzentrum ins eigene Haus zurückzuholen. Die LBS wollte dafür eine homogene, virtualisierte Serverfarm mit Systemen eines einzigen Herstellers implementieren, um optimalen Service und Support aus einer Hand zu erhalten. Das Unternehmen entschied sich für die Lösungen von Dell, weil Dell nicht nur das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bieten konnte, sondern auch durch seinen umweltfreundlichen Ansatz überzeugte. Außerdem konnte Dell eine schnelle Implementierung der Server zusagen.

Die LBS erwarb für die neue Serverfarm 20 Dell-PowerEdge-M600-Blade-Server, auf denen die VMware-ESX-Server-Software läuft und die in zwei modularen Blade-Gehäusen Dell PowerEdge M1000e untergebracht sind, sowie drei Dell-PowerEdge-R200-Rack-Server. Außerdem kommen zum Einsatz: ein Rack-Server PowerEdge 2950 für die Steuerung des Daten-Backups, ein direkt mit dem Storage-Array verbundenes Wechsellaufwerk Dell PowerVault MD1000 sowie eine Bandbibliothek Dell PowerVault TL4000. Als Betriebssystem wird Microsoft Windows Server 2003 verwendet; die Arbeitsplätze nutzen einen Citrix-Client.

Das Design und die Implementierung wurden von Dells Global Infrastructure Consulting Team vorgenommen. Durch den Dell-Service ProSupport for IT erhält die LBS für alle Geräte einen Support innerhalb von vier Stunden.

Durch die Virtualisierung hat die LBS die Zahl physischer Server deutlich reduziert. So können 30 Server heute auf nur sechs physischen Servern betrieben werden, was erhebliche Einsparungen beim Platzbedarf und den Energiekosten bedeutet. Durch die Virtualisierung wurden auch die Implementierung und die Administration der Server wesentlich einfacher. Das Setup eines neuen Servers benötigt statt drei Stunden nur noch wenige Minuten. Der Administrationsaufwand ließ sich um 75 Prozent reduzieren. Zugleich wurde der Energieverbrauch um 20 Prozent verringert, weil die Server weniger Energie aufnehmen und weniger Kühlung benötigen. Durch den modularen Aufbau ist die Serverfarm problemlos skalierbar.

Auf Grund der einfachen Struktur der Dell-Blade-Server-Umgebung und des kompetenten Supports von Dell ist die LBS außerdem in der Lage, die Systeme selbst zu kontrollieren und ist somit weniger auf externe Anbieter angewiesen.

"Wir haben auch andere Anbieter unter die Lupe genommen, aber Dell war der einzige, der uns zu wettbewerbsfähigen Preisen eine End-to-End-Lösung anbieten konnte", erklärt Jörg Welter, Infrastructure Manager der Landesbausparkasse Rheinland-Pfalz in Mainz. "Wir wissen, dass die Dell-Lösung einen Lifecycle von mindestens fünf Jahren hat und rechnen damit, dass sie die Investitionen innerhalb von drei Jahren erwirtschaftet."

Quelle: Pressemeldung Dell GmbH

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