Mehr Sicherheit für WLans: Neue 3Com-systeme machen Schluss mit Hackern und Schwachstellen
Mit dem AirProtect Wireless Intrusion Prevention System (WIPS) geht 3Com Sicherheitsrisiken an, denen unternehmensinterne Informationen durch die vermehrte Implementierung von Wireless-Netzwerken zunehmend ausgesetzt sind. Ergänzend zum umfassenden Schutz durch kabelbasierte Firewalls und VPN-Sicherheitssysteme liegt der Sicherheitsschwerpunkt des AirProtect WIPS jedoch auf WLANs.
Das AirProtect WIPS richtet sich an Probleme, die durch die Implementierung von unautorisierten WLAN Access Points entstehen. Unsichere Zugangspunkte - auch "Rogue Access Points" genannt - ermöglichen Hackern nicht nur das Eindringen ins Netzwerk, sondern auch den Zugriff auf Informationen über Geschäftsaktivitäten, Kunden und Produkte. Das WIPS verhindert auch, dass sich Anwender mit falschen internen oder externen WLAN APs verbinden, was ebenfalls ein Sicherheitsrisiko darstellen kann. Wi-Fi ist ein Standard für WLANs in Unternehmen und im Privatbereich sowie für öffentliche Hotspots, die einen drahtlosen Zugriff bieten.
"Um für unsere Infrastruktur Sicherheit auf mehreren Ebenen zu bieten, wollten wir einen erweiterten Wireless-Schutz mit einem Sicherheitsniveau, das dem unserer kabelbasierten Infrastruktur entspricht", erklärt K.J. Kim, Telecom Director des Hawaii Department of Education, dem zehntgrößten Schulbezirk der USA. "Das 3Com AirProtect System ergänzt den Schutz für unser Netzwerk, der auf Verschlüsselungen und Authentifizierungen unserer Wireless-Produkte und kabelbasierten IPS-Lösungen basiert. Der Luftraum wird ständig gescannt und wir erhalten eine Intrusion Prevention vor unberechtigten WLAN-Aktivitäten. Um auf heutige Bedrohungen zu reagieren, darf ein WIPS einfach nicht bei einem mehrschichtigen Sicherheitskonzept fehlen."
Das AirProtect WIPS erkennt unberechtigte Zugriffe auf das WLAN und schützt zugleich davor: Autorisierte Anwender können sich nicht mit unberechtigten Access Points verbinden. Dadurch wird verhindert, dass die Daten auf dem Rechner des Anwenders gegenüber Unternehmensexternen offen gelegt werden. Auch kann das System alle Funkverbindungen deaktivieren, um "No Wireless"-Richtlinien durchzusetzen.
Das AirProtect WIPS bietet zudem einen Denial of Service (DoS) Schutz vor WLAN-Bedrohungen, damit das Netzwerk stets mit höchster Effizienz arbeitet. Das System kann 62 Kanäle scannen und bis zu 20 gleichzeitige Angriffe pro AirProtect Sensor abwehren. Dazu vereinfacht die AirProtect-Standortnachverfolgung die Entfernung von unsicheren APs und Clients: Eine einzigartige Grafik zeigt Netzwerkadministratoren den wahrscheinlichsten Standort des fraglichen Geräts.
"Der zunehmend mobile Arbeitsstil und die wachsende Mobilität hören heute längst nicht mehr beim Laptop auf und schließt auch Geräte wie WLAN-Telefone oder Handhelds mit ein. AirProtect ist ein unverzichtbarer Bestandteil für die Durchsetzung der Sicherheitsrichtlinien eines Unternehmens", erklärt Jeff Schwartz, als Produktmanager bei 3Com für den Bereich Enterprise Wireless Solutions zuständig. "WLANs werden vor unberechtigten Zugriffen und Datenverlusten geschützt - ein wichtiger Punkt angesichts der kritischen Natur von Daten, die per Funk übertragen werden."
AirProtect Enterprise umfasst einen AirProtect Server für das zentrale Management von bis zu 210 AirProtect Sensoren, die WLANs überwachen und gemeinsam mit dem Server das Netzwerk schützen. Der Preis richtet sich nach der jeweiligen Konfiguration. Eine Einstiegskonfiguration mit einem Server und zwölf Sensoren beginnt laut US-Listenpreis bei 17 043 US-Dollar.
Daneben bietet 3Com mit AirProtect Sentry auch eine Lösung für Zweigstellen und kleine oder mittlere Unternehmen (KMUs) an, die einen Standort mit einem oder zwei Sensoren abdecken kann. Der AirProtect Sentry bietet eine Intrusion Detection und Prevention in nur einem Gerät und kostet ab 995 Dollar (US-Listenpreis).
Über 3Com
Quelle: Pressemeldung 3Com Corporation
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