Tipps zur Computersicherheit als Antwort auf alarmierenden Pressebericht über E-Threats
Als Antwort auf den jüngsten Report eines führenden US-amerikanischen Consumer-Magazins, wonach US-Konsumenten knapp 8,5 Milliarden Dollar durch E-Threats einbüßten, veröffentlicht BitDefender seine Top-10-Tipps, wie sich Computer gegen Spam, Viren, Phishing und Spyware absichern lassen.
Laut Bericht ist der durch diese E-Threats verursachte Schaden zwar rückläufig; BitDefender, führender Anbieter international zertifizierter Sicherheitssoftware, weist aber daraufhin, dass die Konsumenten weiterhin permanent wachsam sein müssen, wenn sie die Sicherheit ihrer Computer gewährleisten wollen.
BitDefender empfiehlt Computernutzern, die folgenden Sicherheitstipps zu befolgen:
1. Gehen Sie nicht von irgendwelchen Annahmen aus. Nehmen Sie sich etwas Zeit, und informieren Sie sich, wie Sie Ihr System absichern können.
2. Erwerben und nutzen Sie ein zuverlässiges Antiviren-Programm. Entscheiden Sie sich dabei für ein Antiviren-Programm, das eine durchgängige Verlaufshistorie bietet. Checkmark, AV-Test.org oder TuV zählen zu den anerkanntesten unabhängigen Testern von Antiviren-Software.
3. Erwerben und nutzen Sie eine zuverlässige Firewall-Lösung. Auch hier bieten sich unabhängige Tester als beste Informationsquelle an, um eine gesicherte Produktwahl treffen zu können. Einige Betriebssysteme werden mit einer Firewall ausgeliefert, die nur eingehenden Traffic filtert. Verwenden Sie eine Firewall, die sowohl ein- als auch ausgehenden Internet-Traffic kontrollieren kann.
4. Öffnen Sie keine E-Mails von unbekannten oder nicht vertrauenswürdigen Quellen. Viele Viren verbreiten sich über E-Mail-Nachrichten. Lassen Sie sich vom Absender die Mail bestätigen, falls Sie Zweifel haben.
5. Öffnen Sie keine Anhänge von Nachrichten mit verdächtigen oder unerwarteten Angaben im Betreff. Falls Sie diese öffnen wollen, sollte zuerst eine Speicherung auf der Festplatte erfolgen. Danach empfiehlt sich eine Prüfung mit einem aktualisierten Antiviren-Programm.
6. Löschen Sie Ketten-E-Mails oder unerwünschte Nachrichten. Leiten Sie sie nicht weiter, und antworten Sie auch nicht ihren Absendern. Diese Nachrichtentypen sind als Spam zu betrachten.
7. Installieren Sie keine Services oder Anwendungen, die Sie bei Ihrer täglichen Arbeit am Desktop nicht benötigen, wie z.B. File Transfer-, File Sharing-Anwendungen etc. Solche Programme stellen potenzielle Gefahren dar und sollten, sofern nicht unbedingt erforderlich, auch nicht installiert werden.
8. Aktualisieren Sie Ihr System und Ihre Anwendungen so oft wie möglich. Einige Betriebssysteme und Anwendungen können so konfiguriert werden, dass sie sich automatisch aktualisieren. Nutzen Sie diese Möglichkeit. Wenn Sie Ihr System nicht oft genug aktualisieren, kann es anfällig für E-Threats sein, gegen die es bereits Schutzmaßnahmen gibt.
9. Kopieren Sie keine Datei, wenn sie deren Herkunft nicht kennen bzw. die Quelle als nicht vertrauenswürdig einstufen. Vergewissern Sie sich außerdem, dass ein Antiviren-Programm solche Dateien vor oder direkt nach dem Download überprüft.
10. Erstellen Sie regelmäßig Backups von wichtigen persönlichen Dateien (Korrespondenz, Dokumente, Fotos usw.). Speichern Sie diese Kopien auf herausnehmbaren Medien wie z.B. CDs oder DVDs. Verwahren Sie Ihr Archiv an einem andern Ort als an dem, wo sich Ihr Rechner befindet. Einen noch größeren Schutz bietet ein Online-Backup-Service, der Ihre Daten routinemäßig sichert und räumlich entfernt speichert.
Zusätzlich empfiehlt BitDefender, dass Konsumenten bei der Wahl einer Sicherheitslösung darauf achten sollten, nach welcher Methode die Software Viren aufspürt. Viele dieser Lösungen verwenden „Signatur-basierte“ Erkennungsmuster. Dadurch kommt es zu einer zeitlichen Verzögerung zwischen dem ersten Auftauchen einer Bedrohung und dem Zeitpunkt, an dem ein Update zu ihrer Abwehr verfügbar ist. Andere Schutzprogramme verwenden zur Erkennung von Viren oder anderen digitalen Gefahren sogenannte „heuristische“ Erkennungsmethoden. Mit diesen können neue Bedrohungen unmittelbar bei ihrem Auftauchen identifiziert und bekämpft werden. Aus heutiger Sicht bietet eine heuristische Lösung den besten Schutz.
„BitDefender ist der Ansicht, dass derartige Beiträge, insbesondere wenn sie in populären Consumer-Magazinen erscheinen, dazu beitragen, das öffentliche Interesse an dem sich verändernden Szenarium der E-Threats aufrechtzuerhalten“, kommentiert Harald Philipp, Geschäftsführer BitDefender Deutschland. „Das Wissen um E-Threats allein reicht jedoch nicht aus. Die Benutzer von Computern benötigen die Unterstützung von IT-Sicherheitsexperten wie BitDefender, die an der Weiterentwicklung effektiver Sicherheitstechnologien arbeiten und die Öffentlichkeit über die Maßnahmen informieren, die jeder Einzelne ergreifen kann, um seine Computer abzusichern.“
Quelle: Pressemeldung BitDefender Deutschland
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