Toolkit ermöglicht einfache Botnetz-Attacke über Twitter

19.05.2010 | Holzwickede
Mit dem neuen Toolkit "TwitterNET Builder" ist es möglich, Botnetze direkt über Twitter zu befehligen. Die Social Network-Plattform wird so als Command-and-Control-Server (C&C) missbraucht.

Um "Zombies" via Twitter auf den Weg zu schicken, mussten die Bot-Master bislang über ein gewisses Programmier-Know-how verfügen. Derartige Kenntnisse setzt das Software Development Kit (SDK) "TwitterNet Builder" jedoch nicht voraus, wodurch auch Laien mit einfachen Befehlen schädigende Aktionen auf fremden Rechnern ausführen können. Der Sicherheitsexperte BitDefender (bitdefender.de) hat bereits mit einem Notfall-Update reagiert, um die Bedrohung zu erkennen bzw. zu beseitigen.

Nach dem Start des SDK muss der Angreifer lediglich einen Twitter-Account als C&C-Center angeben. Anschließend verfügt er über einen automatisch generierten Trojaner, der sich via Desktop-Item starten lässt. Den Namen des Trojaners kann der Angreifer sogar frei wählen.

Das Botnet-SDK gilt derzeit noch als experimenteller Trojaner, da er relativ einfach entdeckt und beseitigt werden kann. Trotzdem handelt es sich um eine gefährliche Bedrohung. Denn der TwitterNET Builder eignet sich auch dafür, eine DDOS(Distributed Denial of Service)-Attacke zu initiieren sowie weitere gefährliche Malware innerhalb von Sekunden auf allen "Zombie-PCs" zu verbreiten. Den entscheidenden Befehl dazu kann der jeweilige Angreifer sogar über ein Smartphone geben.

BitDefender stellt unter malwarecity.com/files/Anti-TweetBot-EN.rar ein kostenloses Detection- und Removal-Tool zur Beseitigung des Schädlings zur Verfügung. Zudem gibt es die Möglichkeit, einen missbräuchlich genutzten Twitter-Account einfach zu löschen, wodurch das entsprechende Botnetz ausgeschaltet wird.

Quelle: Pressemeldung BitDefender GmbH

Dieser Beitrag wurde bisher 158 mal gelesen.
(Rang 170 auf firewall-balancer.de)

Klicken Sie hier um zum Anfang der Seite zu gelangen.

Weitere News

Community-Nutzer wollen Privatsphäre selbst bestimmen

24.11.2011 | 95 Prozent wollen Infos für bestimmte Gruppen freigeben können Auch Optionen für Suchmaschinen und Messaging...

weiter in Community-Nutzer wollen ...

Extreme Networks präsentiert neue Switches für Rechenzentren von Cloud-Anwendungen

11.05.2011 | Extreme Networks, Inc. (Nasdaq: EXTR), Anbieter von Netzwerklösungen für die mobile Welt, stellt heute seine...

weiter in Extreme Networks präsentiert neue ...

Internet Explorer 9 erhält TÜV Siegel

06.05.2011 | Der Internet Explorer 9 hat die Überprüfung der TÜV Trust IT GmbH bestanden und trägt ab heute das offizielle...

weiter in Internet Explorer 9 erhält TÜV ...

Ermittlung des Abmahnrisikos

08.04.2011 | Vor der Eröffnung eines Internetshop, sollte man sich als Inhaber ausführlich bei einem Rechtsanwalt über die...

weiter in Ermittlung des Abmahnrisikos ...

Kellner serviert mit Nachtsichtgerät

320 mal gelesen. Rang 23 auf firewall-balancer.de.

11.02.2011 | Essen im Dunkeln wird immer beliebter. Da das Auge hier einmal nicht mitisst, werden die anderen Sinne umso...

weiter in Kellner serviert mit ...



Aktuelles

Community- Nutzer wollen Privatsphäre selbst bestimmen

95 Prozent wollen Infos für bestimmte Gruppen freigeben...

weiter ...

Neuigkeiten

Ego- Googeln liegt im Trend

Zwei Drittel der Internetnutzer haben sich schon selbst...

weiter ...

Weitere Themen

Neues Fast Lane- Training: IPv6 for Managers (IPV6M)

Spezielles Seminar für Verantwortliche ohne technischen...

weiter ...

BITKOM startet Aktivitäten in Hessen

Auftaktveranstaltung beschäftigt sich mit Cyber-Sicherheit...

weiter ...

Archiv

BITKOM und LKA NRW schließen Kooperationsvereinbarung

Der Hightech-Verband BITKOM und das Landeskriminalamt...

weiter ...

Verschiedenes

Was ist in der Hybridtechnikforschung noch möglich?

Wenn Sie sich für umweltfreundliche Technologien...

weiter ...

Neues Fast Lane- Training: Hands- on IPv6 Fundamentals (IPV6HO)

Praxisnahe Vorbereitung auf IPv6 für Netzwerkspezialisten

weiter ...